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Symposium 2020

Tagungsbericht Symposium Smart Regulation 02.10.2020

Am 02.10.2020 fand das erste interdisziplinäre Symposium des Profilbildenden Bereichs Smart Regulation statt, welches unter dem Thema „Vertrag, Unternehmung und Markt“ stand und in vier Panels verschiedene Aspekte der Regelsetzung, insbesondere vor dem Hintergrund der Digitalisierung, beleuchtete. Passend zu dieser Thematik wurde das Symposium zur Gänze online durchgeführt. Neben den Grußworten von Rektor Polaschek und Patrick C. Leyens stellte Rainer Niemann das mission statement des Profilbildenden Bereichs vor.

Im ersten Panel stand der Verbraucherschutz im Fokus der Vorträge und Diskussionen. Philipp Hacker betonte, dass der Einsatz von maschinellem Lernen auf Verbrauchermärkten dazu führen kann, Emotionen von Verbraucher*innen zu erkennen und diese entsprechend in der Planung des Warenangebots einzusetzen. Rechtliche Regelungen sollen daher unerlaubte Manipulation der Verbraucher*innen verhindern. Ursula Athenstaedt und Thomas Foscht brachten die psychologische bzw betriebswirtschaftliche Sicht zu dieser Thematik ein. Mit Brigitta Lurger war zudem eine an der Schnittstelle zwischen Psychologie und Verbraucherrecht tätige Juristin Teil des Panels. Auch wenn mehrfach die Chancen der KI-Anwendung betont wurden, war doch eine gewisse Skepsis hinsichtlich der Sicherung der Verbraucherrechte dominierend.

Die Vortragenden im zweiten Panel widmeten sich der Bedeutung des sozialen Unternehmertums und wie dieses sinnvoll gesteuert werden kann. Neben dem Hauptvortrag von Michael Litschka und den Co-Referaten von Patrick C. Leyens sowie Georg Schneider wurde besonders intensiv darüber diskutiert, ob zu viel rechtliche Regulierung besteht oder nicht.

Im dritten Panel war zentrales Thema die Erklärbarkeit von maschinellen Entscheidungen (explainability). Neben dem Hauptreferat von Stefan Thalmann, der zum einen die vielseitigen Einsetzungsmöglichkeiten von KI aufzeigte und zum anderen den Einsatz und die Akzeptanz näher beleuchtete, trugen Christian Aschauer zum Verhältnis automatisierter Entscheidungen in Relation zur Schiedsgerichtsbarkeit, Karl Stöger zur Problematik, inwiefern dem Patienten der Einsatz von KI im Diagnoseverfahren mitzuteilen ist, sowie Markus Langer zum Thema KI in der Personalauswahl zu diesem Panel bei.

Im vierten Panel widmeten sich die Vortragenden Ralf Ewert und Alfred Wagenhofer (Hauptreferat) sowie Barbara Gunacker-Slawitsch, David Grünberger und Hanno Merkt der Frage, wie Standards im Unternehmensbereich gebildet werden und vor allem ob durch eine smarte Regulierung zB Abläufe in der Rechnungslegung oder Regeln im Handelsverkehr verbessert werden können.

Das Symposium fand bei den Teilnehmer*innen großen Anklang.

Ein Tagungsband ist als Print- und Open Access-Ausgabe im Verlag Mohr Siebeck erschienen. Details finden Sie hier.

Kontakt

Univ.-Prof. Mag.iur. Dr. MSc.

Iris Eisenberger

Sprecherin

Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft

Telefon:+43 316 380 - 6695


nach Voranmeldung unter katharina.amon@uni-graz.at
Univ.-Prof. Dipl.-Kfm. Dr.rer.pol.

Rainer Niemann

Stellv. Sprecher

Institut für Unternehmensrechnung und Steuerlehre

Telefon:+43 316 380 - 6444
Fax:-9595


Dr.

Maria Fanta

Kommunikation & Wissenschaftsmanagement

Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft

Telefon:+43 316 380 - 6699

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