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Forschung

Die Expert*innen des Profilbildenden Bereiches Smart Regulation sind in zahlreiche nationale und internationale Forschungsprojekte eingebunden und beschäftigen sich aus Sicht der Rechtswissenschaften, der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, der Psychologie und der Philosophie bzw. Theologie mit interdisziplinären Fragestellungen. Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl laufender Projekte.

Aktive NutzerInnen-Partizipation für Smarte Energy Services

Die Energiewende ist für unsere Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Dafür muss der Anteil erneuerbarer Energien erhöht, Synergien zwischen Sektoren genutzt sowie der Energieverbrauch reduziert werden. NutzerInnen kommen in allen drei Punkten eine entscheidende Rolle zu.

Durch die aktive Partizipation der NutzerInnen kann die Effizienz der Systeme erhöht, der Energiebedarf reduziert und das Gesamtsystem flexibilisiert werden. Weiters ist die Partizipation der NutzerInnnen und die dadurch verbundene Generierung von Daten ein Enabler für neue innovative Energy Services.

Das Projekt ANSERS (Aktive NutzerInnen-Partizipation für Smarte Energy Services) erforscht die Potenziale und Möglichkeiten einer aktiven NutzerInnen-Partizipation in intelligenten Energiesystemen. Die entwickelten Energy Services werden im Smart City Areal Graz getestet und evaluiert.

Laufzeit: 01.12.2020-31.05.2023

Projektleitung: Univ.-Prof. Katja Corcoran, (Stellvertretung Dr. Gerald Schweiger), Projektmitarbeiterin: Dr. Kathrin Röderer. Projektpartner: Technische Universität Graz, Institut für Softwaretechnologie.

Vertragsentscheidungen von Verbraucher*innen zwischen Recht und Psychologie

Das interdisziplinäre Projekt CLP (Contract Decisions of Consumers between Law and Psychology, Vertragsentscheidungen von Verbraucher*innen zwischen Recht und Psychologie) beschäftigt sich mit dem Konsumverhalten: Verbraucher*innen treffen fast täglich Entscheidungen, mit denen sie sich vertraglich binden. Fehlentscheidungen können dabei je nach Vertragsart nur wenig oder sehr belastend sein, sie können bis zur Gefährdung grundlegender Lebensbedingungen gehen. Was führt Menschen zu guten oder zu schlechten Vertragsentscheidungen? Und wer oder was schützt sie vor schlechten Entscheidungen?

Das Projekt CLP vereinigt Forscher*innen aus den Bereichen Psychologie, Recht und Ökonomie. Die Forschungsgruppe versucht, stabile Grundlagen für die Berücksichtigung der Erkenntnisse der modernen Psychologie, der Verhaltensökonomik und der Entscheidungswissenschaften in der Rechtssetzung im Bereich des interdisziplinär noch wenig untersuchten Verbrauchervertragsrechts zu erarbeiten.

Beteiligte Personen aus dem PBB: Univ.-Prof. Brigitta Lurger, LL.M, Univ.-Prof. Ursula Athenstaedt, (Projektleitung). Sowie Dr. Hilmar BrohmerMag. Daniel Köstenbaumer,  Dr. Claudia Vogrincic-Haselbacher. Weitere Kooperationspartner: Prof. Joachim Krueger (Brown University) und Prof. Arndt Florack (Universität Wien).

Zur Projekt-Website

Comparative Covid Response: Crisis, Knowledge, Politics

Univ.-Prof. Iris Eisenberger und ihr Team beteiligen sich an einer vergleichenden Studie zur Expertise für die Politik im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie. Die Studie wird von der National Science Foundation finanziert.

Unter der Leitung von Stephen Hilgartner, Cornell University, und Sheila Jasanoff, Harvard University, werden Wissenschafter*innen aus zehn Ländern eine vergleichende Analyse über die Beziehung von Expertise und Vertrauen im Zusammenhang mit politischen Entscheidungen durchführen.

Laufzeit: 01.05.2020-31.12.2021

Projektleitung: Univ.-Prof. Iris Eisenberger Projektmitarbeiter*innen: Mag. Buocz ThomasIng. Pöchhacker Nikolaus, MA. 

Weitere Informationen zum Projekt CompCoRe (Comparative Covid Response: Crisis, Knowledge, Politics).

Das Projekt DIGrenz - Potenzial und Grenzen der Digitalisierung im Asylverfahren beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie Asylverfahren durch den Einsatz digitaler Technologien verbessert werden können. Eine solche Digitalisierungsmaßnahme könnte z.B. das Sprachanalysetool "voice biometrics" sein, das eine leichtere Bestimmung des Herkunftslandes ermöglichen soll. Der Einsatz solcher Technologien wirft jedoch gewichtige grundrechtliche Fragen auf, da Asylverfahren hochsensibel sind.

Das Projekt soll aus rechtswissenschaftlicher Sicht den Vor- und Nachteilen einer Digitalisierung und daraus abgeleitet den (verfassungs)rechtlichen Grenzen und Bedingungen nachgehen.

Laufzeit: 01.07.2020-30.06.2023

ProjektleitungUniv.-Prof. Iris EisenbergerUniv.-Prof. Klaus PoierBeteiligte Personen aus dem PBB: Mag. Angelika Adensamer,  Ing. Nikolaus Poechhacker, MA. Beteiligte Institutionen: Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft, Universität GrazInstitut für Psychologie, Universität GrazInstitut Informationsmanagement, FH JOANNEUM.

Enabling and Assessing Trust when Cooperating with Robots in Disaster Response

Assistenzroboter unterstützen Einsatzkräfte bei der Bewältigung von Krisensituationen. Die Roboter dienen primär der Gewinnung von Informationen und der Manipulation von gefährlichen Objekten. Völlig autonome Systeme sind momentan jedoch weder der Akzeptanz durch die Einsatzkräfte noch dem Stand der Technik nach einsetzbar. Das Projekt EASIER fokussiert daher auf teilautonome Robotersysteme, bei denen das Ausmaß der Autonomie im Zusammenspiel zwischen Operators und Roboter adaptiert werden kann. Dabei ist das Vertrauen in das Assistenzsystem von größter Bedeutung.

Neben dem Vertrauen in das Robotersystem ist auch die kognitive Belastung, die die Benutzung des Systems verursacht, ausschlaggebend für dessen Akzeptanz durch die Einsatzkräfte. Diesbezüglich sollen in EASIER fundierte und feldtaugliche Methoden zur Messung des Vertrauens in Assistenzsystemen und der durch ihre Verwendung verursachten kognitiven Belastung entwickelt werden. Die primäre Innovation des Projektes ist, dass Vertrauen und die kognitive Belastung sowie Maßnahmen zu deren Verbesserung in einem interdisziplinären Team (Psycholog*innen, Visualisierungsexpert*innen, Robotiker*innen, Einsatzkräfte) fundiert untersucht werden.

Laufzeit: 01.08.2021­-31.07.2023

Projektleitung Universität Graz: Univ.-Prof. Bettina Kubicek

Projektpartner: Technische Universität Graz, Disaster Competence Network Austria, Berufsfeuerwehr Graz, BM f. Landesverteidigung, Rosenbauer International AG

GeldgeberIn: FFG

Energy Citizenship and Energy Communities for a Clean Energy Transition - EU-Projekt im Förderprogramm Horizon 2020

Der Klimaschutz hat zentrale Bedeutung für das Überleben unserer Zivilisation erlangt. Die Gewinnung und der Verbrauch von Energie spielen dabei eine wichtige Rolle. Die EU schuf vor diesem Hintergrund ein Rahmenrecht für einen nachhaltigen EU-Elektrizitätsmarkt. Das Projekt „EC² – Energy Citizenship and Energy Communities for a Clean Energy Transition“ untersucht dieses EU-Rahmenrecht ab Mai 2021 aus einer interdisziplinären Perspektive.

Spannende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Welche grundsätzliche Haltung haben Energiekonsument/innen zu einer Umstellung auf einen nachhaltigeren Energiekonsum? Welchen zusätzlichen (finanziellen, zeitlichen) Beitrag sind sie bereit, dazu zu leisten? Welche praktischen Probleme tun sich bei ihnen auf? Welche Freude haben sie insbesondere mit einer aktiven Teilnahme an einer Energiegemeinschaft in ihrem Wohnviertel?

Zugleich wird der Begriff des „Energy Citizen“ – als Paradigma des nachhaltigen, sauberen EU-Energiemarkts konstruiert und das „Energy Citizenship“ mit einer Skala messbar gemacht.

Projekt-Eckdaten

  • Koordination: Zentrum für Soziale Innovation (Wien)
  • Projektleitung Universität Graz: Katja Corcoran
  • Laufzeit: 01.05.2021 – 30.04.2024

Beteiligte Personen:

Ao. Univ.-Prof. Ursula Athenstaedt (Institut für Psychologie), Univ.-Prof. Katja Corcoran (Projektleitung, Institut für Psychologie), Univ.-Prof. Iris Eisenberger (Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft), Univ.-Prof. Brigitta Lurger (Institut für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales Privatrecht), Mag. Celin Gutschi, Dr. Sebastian Scholz, DI Annemarie Hofer, Dr. Maria Bertel.

Projektpartner: Arterra BizimoduBuurkracht Projecten B.V.Comune di ScalengheGlobal Ecovillage Network of EuropeGmina PrusiceHousing Cooperative Wrocław SouthICLEI Local Governments for SustainabilityMunicipality of GroningenTure Nirvane Societa’ Cooperativa Sociale di Comunita’University of GroningenUniversity of LeipzigUniwersytet Ekonomiczny we Wrocławiu.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 101022565.

Das H2020 Projekt ETAPAS (Ethical Technology Adoption in Public Administration Services) erforscht disruptive Technologien, die in der öffentlichen Verwaltung zum Einsatz kommen sollen. Das Ziel von ETAPAS ist es, gemeinsam mit Vertreter*innen öffentlicher Behörden ein Framework für einen verantwortungsvollen Umgang mit disruptiven Technologien im öffentlichen Bereich zu erarbeiten. Das ETAPAS-Team an der Universität Graz arbeitet mit Partnerinstitutionen aus Italien, Dänemark, Norwegen, Griechenland, Belgien, Schweden und Frankreich zusammen. Es soll ein Software-Prototyp entwickelt werden, der die ethische Bewertung disruptiver Technologien im öffentlichen Sektor ermöglichen soll, wie etwa Big-Open-Data-Anwendungen oder die Nutzung von AI zu Erkennung von Fake News.

Das ETAPAS-Team der Universität Graz wird von den Smart Regulation-Mitgliedern Univ.-Prof. Dr. Iris Eisenberger, M.Sc. (LSE) und Univ.-Prof. Dr. Tina Ehrke-Rabel geleitet und ist dafür zuständig, den derzeit vorhandenen rechtlichen Rahmen für den Einsatz disruptiver Technologien innerhalb der EU zu ermitteln (Legal Framework Analyse). Projektmitarbeiter*innen: Mag. Magdalena Nemeth, Tess Upperton, LL.B. (Hons)Tamara Rončević.

Laufzeit: 01.11.2020-31.10.2023

Weitere Informationen zum Projekt ETAPAS.

Einen aktuellen Blog Post aus dem ETAPAS Newsletter zum Thema European Legal Framework finden Sie hier.

This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 101004594 .

EU-En4s - Diversity of Enforcement titles in cross-border debt collection in the EU

Das Projekt EU-En4s analysiert das Anerkennungs- und Vollstreckungssystem der europäischen Verordnung Nr. 1215/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates über die gerichtliche Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (Brüssel Ia VO) auf bestehende Hindernisse und Einschränkungen. Die Brüssel Ia VO legt auf europäischer Ebene die Rahmenbedingungen für eine Vereinheitlichung des rechtlichen Binnenmarktes und die freie Zirkulation von Gerichtsentscheidungen fest. Insbesondere die Abschaffung des Exequaturverfahrens war ein erster Schritt in die Richtung zur Stärkung des gegenseitigen Vertrauens in die Justiz der Mitgliedsstaaten. Da die VO jedoch nur den generellen Rahmen der Anerkennung und Vollstreckung reguliert, kommt es auch weiterhin zu Problemen insbesondere im Vollstreckungsbereich, der weiterhin dem Recht des jeweiligen Mitgliedsstaats überlassen bleibt. Dies gilt auch für Titel, die Gegenstand der Anerkennung und Vollstreckung sind. Das Projekt "EU-En4s" fokussiert die gerichtlichen Entscheidungen der einzelnen Mitgliedsstaaten und deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Struktur, Aufbau sowie in den Entscheidungswirkungen, und wird gefördert von der Europäischen Union (Justice Programme).

ProjektleitungUniv.-Prof. Dr. Bettina Nunner-KrautgasserProjektkoordinatorin: Universität Maribor (Univ.-Prof. Dr. Vesna Rijavec)

ProjektteamAssoz.-Prof. Dr. Philipp Anzenberger

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Greentech Living Labs als partizipative Forschungsinfrastrukturen zur nachhaltigen Energienutzung

Laufzeit: 01.10.2021-30.09.2022

Projektleiter: Univ.-Prof. Matthias Wendland

Kooperation: Univ.-Prof. Katja Corcoran

 

Evidenzbasierte Richtlinien zur IKT-Nutzung für einen fairen Umgang mit entgrenzter Arbeitszeit

Das Projekt befasst sich mit der Erstellung von evidenzbasierten Richtlinien für die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) abseits des Arbeitsplatzes. Neben technologischen Lösungen werden auch Handlungsempfehlungen zur Grenzziehung zwischen Arbeit und Privatleben erarbeitet.

IKT wie Internet, Netzwerke, Laptops oder Smartphones werden in der Arbeitswelt immer häufiger eingesetzt und ermöglichen eine örtlich sowie zeitlich flexible Arbeit. Die IKT-basierte Arbeit geht einerseits mit vielen Vorteilen einher, wie der besseren Vereinbarkeit von beruflichen Anforderungen und familiären bzw. privaten Verpflichtungen. Andererseits bringt sie aber auch Nachteile mit sich, wie intensivere, unregelmäßige und längere Arbeitszeiten.

In vielen steirischen Betrieben gibt es bisher noch keine Richtlinien für die Nutzung von IKTs abseits des Arbeitsplatzes. In diesem Projekt werden daher Maßnahmen und Richtlinien zur IKT-basierten Arbeit ausgearbeitet, welche in Form einer Broschüre interessierten Unternehmen und Personen zugänglich gemacht werden.

Daten und Fakten:

Laufzeit: 01.10.2020 – 20.09.2022

Finanzierung: Projektfonds „Arbeit 4.0“ der Arbeiterkammer Steiermark

Projektleitung: Univ.-Prof. MMag. Dr. Bettina Kubicek. Mitarbeiter*innen: Univ.-Prof. Nora Melzer, Dr. Roman Prem, Martin Griesbacher, MA.

Kooperationspartner: Institut für Arbeits- und SozialrechtForschungsnetzwerk Human Factor in Digital TransformationJoanneum Research Forschungsgesellschaft

Das Ziel des Projektes IDEAS (Innovative Data Environment @ Styria) ist die Erstellung eines kollaborativen Konzeptes für die Entwicklung einer steirischen RegioData-Referenzregion inklusive erster theoretischer Ansätze eines steirischen Demonstrators.

Das geplante Vorhaben soll in einem Bottom-Up-Ansatz gemeinsam mit steirischen Clustern und relevanten Organisationen sowie Interessensvertretungen aus der Wirtschaft umgesetzt werden. Das übergeordnete Ziel ist die Stärkung des steirischen Hochschul- und Wirtschaftsraumes sowie die Steigerung der Sichtbarkeit der Steiermark auf europäischer Ebene im Bereich Data Science.

Gemeinsam mit der Industrie und Wirtschaft sowie den Technologieclustern werden die Universität Graz (PBB Smart Regulation u. Human Factor in Digital Transformation), die Technische Universität GrazFH JOANNEUM und die Medizinische Universität Graz neben der technischen Infrastruktur auch Humane Ressourcen, Governanceaspekte und Dienstleistungen für das Referenzmodell analysieren.

Projektleitung im PBBUniv.-Prof. Thalmann Stefan

Intelligent FIWARE-based Generic Energy Storage Services for Environmentally Responsible Communities and Cities

Die Kerninnovation des I-GReta-Projekts ist das Zusammenspiel von Automatisierung, cloud-basierten IKT-Plattformen und dynamischer Speicherintegration mit den Nutzer*innen im zentralen Fokus.

Die österreichischen Partner werden vor allem methodische Expertise im Bereich der psychologischen und technischen Aspekte der aktiven Nutzerbeteiligung in intelligenten Energiesystemen mit hohen Speicheranteilen einbringen. In diesen Energiesystemen soll durch die Kombination von automatisch erhobenen Daten (Stromverbrauch, Raumtemperatur, Wetter) mit Daten, die von Nutzer*innen bereitgestellt werden die Vorhersage und Flexibilisierung der Energienachfrage verbessert werden. Dadurch könnten größere Anteile an erneuerbarer Energie und lokale Energiemärkte besser in das übergeordnete Energiesystem einbezogen werden.

Ziel des Projektes ist es, Prototypen eines interregionalen Energiesystems zu entwickeln und diese unter Laborbedingungen in Kapfenberg und Graz im "Energy and Solutions Lab" zu testen und zu evaluieren.

Laufzeit: 01.12.2020-30.11.2023

Projektleitung: Univ.-Prof. Corcoran Katja, Projektmitarbeiterin: Dr. Kathrin Röderer

Projektpartner: RWTH Aachen Universityaedifion GmbHE.ON SEFH JOANNEUM KapfenbergGraz University of Technologydwh GmbHUniversity of GrazCAMPUS 02 Fachhochschule der Wirtschaft GmbHEVON GmbHWEB Windenergie AGPolitehnica University of BucharestSiv Electro Concept SRLGreenitiativeEnergoBit SAHSB Göteborg ekonomisk föreningChalmers University of TechnologyÖrebroporten Fastigheter AB.

Im Rahmen des Projektes Internetbasierte Plattformen (Neuordnung staatlicher Intermediäre am Beispiel des Umsatzsteuerrechts) erforscht Univ.-Ass.in Mag.a Lily Zechner, wie die Anwendung des materiellen Umsatzsteuerrechts und der Umsatzsteuervollzug bei innovativen und internetbasierten Geschäftsmodellen funktionieren.

Da die Umsatzsteuer vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Realität zu beurteilen ist, kann sie sich grundsätzlich an Veränderungen in der Wirtschaft anpassen. Aufgrund der unionsweiten Harmonisierung des Umsatzsteuerrechts können innereuropäische Geschäfte außerdem gut erfasst werden. Der Steuervollzug wurde bislang maßgeblich von Intermediären, die zwischen den einzelnen Wirtschaftsteilnehmern vermitteln, unterstützt.

Klassische staatliche Intermediäre könnten durch die direkte Vernetzung von Privatpersonen über das Internet künftig wegfallen und im Gegenzug neue Intermediäre, die zwischen den Steuerpflichtigen und dem Staat vermitteln, entstehen. Sollte sich die – besonders aufkommensstarke – Umsatzsteuer nicht ausreichend an die wirtschaftlichen Entwicklungen anpassen oder das materielle Recht nicht durchsetzbar sein, könnte dies für die Staatsfinanzierung weitreichende Konsequenzen haben.

Das Abstract des Dissertationsprojektes finden Sie hier.

Laufzeit: 01.02.2020-31.01.2023

In Österreich, Kroatien, Tschechien, Ungarn und der Slowakischen Republik üben Notar/innen gerichtliche Funktionen aus, insbesondere in Erbsachen, aber auch in anderen Bereichen der Ziviljustiz (z. B. Familienrecht, Zahlungsbefehl). In Slowenien werden bereits seit einigen Jahren Überlegungen über die Einführung solcher Gerichtsfunktionen für Notar/innen in Erbsachen angestellt. Im Zentrum der Untersuchungen im Projekt Justice Without Litigation (JuWiLi) steht die Ausübung richterlicher und quasi-richterlicher Funktionen durch Notar/innen oder Anwält/innen im Bereich nicht-streitiger Gerichtsbarkeit im EU-rechtlichen und nationalen Rechtsrahmen.

Wo und unter welchen Bedingungen werden in den genannten Mitgliedstaaten Tätigkeiten der Gerichtsbarkeit auf andere Rechtsberufe ausgelagert? Welche Vor- und Nachteile bringt das für die betroffenen Parteien und für die Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt? Wann ist eine solche Delegation nicht möglich (z.B. verfassungsrechtliche Schranken)? Wie muss der gegenwärtige Rechtsrahmen auf EU-rechtlicher und nationaler Ebene weiterentwickelt und verändert werden, um „Justice Without Litigation“ vor Gerichten und außerhalb von Gerichten optimal für die Gesamtgesellschaft zu gestalten?

Laufzeit: 01.12.2020-30.11.2022

Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. Brigitta Lurger LL.M. (Harvard) 

Weitere Projektpartner sind die Notariatskammern Österreichs, Kroatiens, der Slowakei, Sloweniens und der Tschechischen Republik, die Universität Wien (Univ.-Prof. Dr. Karl Stöger), das Wirtschaftsforschungsinstitut Economica sowie der Rat der Notariate der Europäischen Union (CNUE). (EU-Projekt, Fördersumme 600.000 EUR)

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Das Projekt Knowledge Risks in Industry 4.0 Supply Chains: A Legal and Technical Perspective beschäftigt sich mit organisationsübergreifendem Datenaustausch im Rahmen der Digitalisierung und damit verbundenen Risiken - im Besonderen mit dem Risiko der unbeabsichtigten Offenlegung von wettbewerbskritischem Wissen im Rahmen des Datenaustauschs.

Das Business Analytics and Data Science-Center und das Institut für Unternehmensrecht und Internationales Wirtschaftsrecht untersuchen im Zuge des Projektes gemeinsam den Schutz von Wissen in organisationsübergreifenden Lieferketten.

Laufzeit: 01.05.2019-30.04.2023

Projektleitung: Univ.-Prof. Stefan Thalmann in Zusammenarbeit mit Univ.-Prof. Dr. Johannes Zollner. Doktorand: Zeiringer, Johannes, BSc MSc.

Das interdisziplinäre Labeling-Projekt beschäftigt sich mit der Stromkennzeichnung und der damit verbundenen Rolle des Verbrauchers aus rechtlicher und betriebswirtschaftlicher Sicht. In den letzten Jahren ist es den Verbraucher*innen immer wichtiger geworden, „grünen“ Strom zu beziehen. Aus diesem Grund soll die Energiekennzeichnung (Labeling) und insbesondere die Stromkennzeichnung die Verbraucher*in in die Lage versetzen, zu beurteilen, aus welchen Quellen die bezogene Energie stammt.

Damit einhergehend soll auch eine bewusste Kaufentscheidung ermöglicht werden. Bei der Kaufentscheidung von Kund*innen spielen rechtliche Argumente bzw. Hintergründe jedoch meist kaum eine Rolle, umso mehr aber die durch Marketinginstrumente beim Kund*innen verankerten Produkteigenschaften bzw. Erwartungen an das Produkt. Im betriebswirtschaftlichen Teil des Labeling-Projekts soll daher mittels Umfragen und Interviews untersucht werden, inwiefern den Konsument*innen die rechtliche Regelung von Labeling bewusst ist und wenn ja, wie diese Kenntnis das Kaufverhalten der Konsument*innen beeinflusst.

Ebenso miteinbezogen werden sollen die Aspekte, ob die Kund*innen bei ausreichender Kenntnis bereit sind, mehr für sauberen Strom bzw grünes Gas bezogen auf die tatsächliche Herkunft zu zahlen.

Mit dem Labeling-Projekt soll ein Beitrag dazu geleistet werden, ob sich Konsument*innen durch die bestehenden Kennzeichnungsregelungen irregeführt fühlen.

Projektleitung: Univ.-Prof. Thomas Foscht, Univ.-Prof. Karl Stöger Doktorandin: Mag. Julia Mandl

Rechtliche Anforderungen an Statistische Modellierungen

Unter der Leitung von Univ.-Prof. Iris Eisenberger zeichnet REASON (Rechtliche Anforderungen an Statistische Modellierungen) nach, inwieweit politische Entscheidungsträger*innen in der COVID-19 Krise ihre Maßnahmen auf statistische Modellierungen gestützt haben. Darauf aufbauend untersucht REASON, welche rechtlichen Anforderungen sich an solche Modellierungen aus dem demokratischen, dem rechtsstaatlichen bzw. dem liberalen Grundprinzip der Verfassung ableiten lassen.

Laufzeit: 01.09.2020-31.12.2021

Beteiligte Personen aus dem PBB: Univ.-Prof. Iris Eisenberger (Projektleitung)Mag. Buocz Thomas, Ing. Pöchhacker Nikolaus, MA.

Außerdem am Projekt beteiligt sind Dekan Univ.-Prof. Dr. Christoph Bezemek, LL.M. (Yale), Univ.-Prof. Dr. Ernst Stadlober, TU Graz, DI Annemarie HoferStefan Steininger, LL.M. (WU) und Katharina König, MA.

Das Projekt SMARAGD (Smart Aggregation and Visualisation of Health Data) beschäftigt sich mit Mensch-Maschine Interaktionen im Krankenhauskontext. Gesundheitsdaten von Patient*innen werden elektronisch in Krankenhausinformationssystemen (KIS) dokumentiert und stehen dem Krankenhauspersonal für Behandlungen zur Verfügung.

Im Sinne einer Machbarkeitsstudie mit Physio- und Ergotherapeut*innen soll ein System entwickelt werden, das die Informationssuche in KIS durch intelligente Datenaggregation und -visualisierung erleichtert und somit eine Verbesserung für Ergo- und Physiotherapeut*innen hinsichtlich ihrer Arbeitsorganisation und Arbeitsbedingungen darstellt.

Das interdisziplinäre Team besteht aus Arbeitspsycholog*innen, Professionssoziolog*innen, Gesundheitswissenschaflter*innen, Informatiker*innen und Jurist*innen.

Weitere Informationen zum Projekt SMARAGD.

Projektleitung an der Universität Graz: Univ.-Prof. Dr. Bettina Kubicek

Projektmitarbeiterin: MMag. Cordula Kupfer

Kooperationspartner*innen: Medizinische Universität GrazUniversität WienJohannes Kepler Universität LinzIMC Fachhochschule Krems (Gesamt-Projektleitung), SYNYO GmbHKnow-Center GmbH.

cyberSecurity Optimization and Training for Enhanced Resilience in finance

Das EU-Projekt SOTER (cyberSecurity Optimization and Training for Enhanced Resilience in finance) beschäftigt sich mit einer umfassenden Lösung für den sicheren Zugang zu Finanzdienstleistungen. Dabei wird der Schwerpunkt sowohl auf die Entwicklung einer digitalen On-boarding-Plattform gelegt als auch auf die Erstellung von passenden Trainingsmaterialien für Mitarbeiter dieser kritischen Infrastruktur.

Die Zusammenarbeit im Rahmen des Projekts erstreckt sich auf Forscher*innen verschiedener Disziplinen aus vier Staaten (Spanien, Österreich, Irland und Großbritannien).​

Laufzeit: 01.07.2019-31.10.2021

Projektleiterin: Univ.-Prof. Tina Ehrke-Rabel. Projektmitarbeiter*innen: Mag.a Eva-Maria Griesbacher, Mag. Paul Rabel, Mag.a Nora Schreier, Dott.sa Maddalena Vivona.

This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 833923.

Video SOTER Projekt

A current trend for tax legislators is to oblige third parties to collect taxes on behalf of the “original” taxpayer. Indirect taxes such as VAT are an example of committing persons who shall not bear the tax-burden to collect taxes in order to ease controls and to prohibit tax fraud. A recent development considered to tackle the enforcement failures with regard to the digital economy is to further rely on third parties such as digital platforms. From an economic perspective this project aims at understanding the effects of the involvement of third parties at different levels in raising tax revenue, because third parties have their own objectives and incentives. From a legal perspective the increased involvement of third parties into tax collection and enforcement changes the traditional relationship between the taxpayer and the tax administration by shifting the responsibilities.

Laufzeit: 01.09.2019-31.08.2023

Projektleitung: Univ.-Prof. Rainer Niemann, in Kooperation mit Univ.-Prof. Tina Ehrke-Rabel und Univ.-Prof. Alfred Wagenhofer. Projektmitarbeiterin: Stefanie, Pendl MSc.

Vertrauen in humanoide Roboter im Arbeitskontext

Im Projekt Trust me (Vertrauen in humanoide Roboter im Arbeitskontext) soll mittels des humanoiden Roboters Pepper (Softbank Robotics) erforscht werden, unter welchen Bedingungen Menschen einem künstlichen Agenten vertrauen und erfolgreich mit diesem zusammenarbeiten.

Im Zuge des technischen Fortschritts werden Roboter zu selbstständigen Agenten weiterentwickelt, die zunehmend in der Lage sind, mit Menschen gemeinsam zu arbeiten. Wenn die räumliche Trennung von Menschen und Robotern im Arbeitskontext somit verschwindet, stellt sich die Frage, welche Faktoren für eine erfolgreiche Zusammenarbeit notwendig sind.

Laufzeit: 18.11.2019-17.11.2023

Projektleitung: Univ.-Prof. MMag. Dr. Bettina Kubicek Doktorandin: Agnes Altmanninger, BSc. MSc.

Kooperationspartner*innen: Univ. Prof. DDr. Reinhold Esterbauer (Institut für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät), Univ.-Prof. Dr. Katja Corcoran (Arbeitsbereich Sozialpsychologie), Ass.-Prof. Mag. Dr. Hans-Walter Ruckenbauer (Institut für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät)

PartnerinstitutionenTU Graz, Institut für Softwaretechnologie, TU Wien, Institute of Visual Computing and Human-Centered Technology.

Young Carers in Graz - Digitale Transformation als Fluch oder Segen?

Etwa 43.000 Kinder in Österreich gelten als Young Carers – das sind Kinder unter 18 Jahren, die einen Elternteil zu Hause pflegen. Mittels qualitativer Interviews mit Young Carers wird untersucht, ob digitale Technologien (Smartphones, Tablets, Apps etc.) diesen Kindern in der Steiermark helfen können, a) durch die Bereitstellung wertvoller Informationen ihre Eltern besser zu pflegen, b) selbst möglichst gut am gesellschaftlichen Leben zu partizipieren.

Laufzeit: 01.03.2021-31.12.2021

ProjektleitungUniv.-Prof. Martina SchmidhuberBeteiligte Personen aus dem PBBDr. Thomas Gremsl.

Die Presseaussendung der Universität zum Projektstart finden Sie hier. Sowie weitere Informationen zum Projekt Young Carers in Graz.

Abgeschlossene Projekte

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt SCALINGS (Scaling up Co-creation: Avenues and Limits for Integrating Society in Innovation) untersucht, wie sich Ko-Kreation - der gemeinsame Schöpfungsprozess mehrerer Personen oder Gruppen - in verschiedenen europäischen Kontexten unterscheidet und was für ein erfolgreiches Scaling up notwendig ist.

SCALINGS wird von Horizon 2020 finanziert und untersucht die Implementierung, Akzeptanz und Ergebnisse von drei Ko-Kreation-Instrumenten (öffentliche Beschaffung von Innovationen, Ko-Kreations-Facilities und Living Labs) in zwei technischen Domänen (Robotik und urbane Energie) in zehn Ländern.

37 Expert*innen aus unterschiedlichen Disziplinen, wie z.B. Science and Technology Studies, Anthropologie, Philosophie und Recht, untersuchen verschiedene Instrumente zur Ko-Kreation.

Laufzeit: 01.03.2020-31.07.2021

Projektleitung: Prof. Iris Eisenberger. Projektmitarbeiter*innen: Dipl.-Ing. Annemarie HoferMag. Thomas Buocz.

Partnerinstitutionen: Technische Universität MünchenEindhoven University of Technology (NL), Wroclaw University of Economics and BusinessImperial College London (UK) ua.

This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under Grant Agreement 788359.

Smart Analytics - Anwendungsorientiertes Know-how in Business Analytics für die Zielgruppe der KMUs

Das Projekt dient der Qualifizierung von Klein- und Mittelbetrieben im Bereich Business Analytics mit dem Fokus auf Smart Factory und Big Data. Im Rahmen einer Seminarreihe sollen die Vertreter*innen der Unternehmen Kompetenzen in den Bereichen Business Analytics und datenbasierte Geschäftsmodelle, Data Analytics mit R, Visual Analytics, Chancengleichheit, Risiken und Anwendungen von KI, Sales and Marketing & Datenschutz und Controlling and Finance + Geschäftsprozessmining erwerben um diese dann in ihrem Betrieb anwenden zu können.

Projektleitung: Univ.-Prof. Stefan Thalmann. Projektmitarbeiter: Dr. Jürgen Fleiß.

Fördergeber: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG

Das vom Zukunftsfonds des Landes Steiermark geförderte, interdisziplinäre Forschungsprojekt VERDI (Vertrauen in Digitalisierung am Beispiel von Systemen zum [teil-]autonomen Fahren und Fahrassistenzsystemen) hat unter Projektleiterin Univ.-Prof. Dr. Elisabeth StaudeggerInstitut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen, und unter der Mitwirkung der Virtual Vehicle Research GmbH das Vertrauen in Digitalisierung am Beispiel des automatisierten Fahrens untersucht.

Die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung vieler Aufgabenbereiche durch zunehmend komplexer werdende Systeme wirft nicht nur Fragen nach deren adäquater Benutzung und ihrer gesellschaftlichen Annahme auf, sondern muss gleichzeitig deren Konformität mit europäischen Grundrechten und Werten sowie deren Vertrauenswürdigkeit thematisieren.

Forscher*innen aus den Bereichen Rechtswissenschaften, Philosophie, Psychologie und Soziologie haben gemeinsam einen auf den Europäischen Grundrechten basierenden Kriterienkatalog erarbeitet, der auf Werte Bezug nimmt, die nötig sind, damit Menschen Vertrauen in Systeme des (halb-) autonomen Fahrens entwickeln können.

ProjektleitungUniv.-Prof. Elisabeth Staudegger.

Laufzeit: 01.04.2019­-31.03.2021

Die Online Abschlusskonferenz fand am 28.05.2021 statt. Weitere Informationen zum Projekt VERDI.

Verdi Video

Kontakt

Univ.-Prof. Mag.iur. Dr. MSc.

Iris Eisenberger

Sprecherin

Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft

Telefon:+43 316 380 - 6695


nach Voranmeldung unter katharina.amon@uni-graz.at
Univ.-Prof. Dipl.-Kfm. Dr.rer.pol.

Rainer Niemann

Stellv. Sprecher

Institut für Unternehmensrechnung und Steuerlehre

Telefon:+43 316 380 - 6444
Fax:-9595


Dr.

Maria Fanta

Kommunikation & Wissenschaftsmanagement

Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft

Telefon:+43 316 380 - 6699

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